Die Geschichte von Pater Paolo

Regie Moustafa Nyazi Bakki

Schnitt Ramin Khadjaviha

Land | Jahr Syrien 2011/2017

Sprache OmU

Dauer 9 Min.

„Pater Paolo“: Der römische Jesuit und Islamwissenschaftler Paolo Dall’Oglio machte in den 1980er Jahren das syrisch-katholische Kloster „Deir Mar Musa al-Habashi“ zu einem Treffpunkt der Religionen und des islamisch-christlichen Dialoges. Wegen Kritik am syrischen Regime und angeblicher Unterstützung von Rebellen wurde er 2012 aus Syrien ausgewiesen. Er kehrte ein Jahr später zurück und versuchte, verschleppte Geiseln aus Raqqa zu befreien, der damaligen Hauptstadt des IS. Dabei wurde der Jesuit im Juli 2013 selbst entführt und ist seither vermisst.

Interview

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Regisseur Moustafa Nyazi Bakki

*1971 in Buban, Syrien.

Er flüchtete 2012 wegen des Bürgerkrieges aus Aleppo zunächst nach Kobane und beschloss dann, in die Türkei und schließlich weiter nach Deutschland zu gehen, wo er seit 2014 mit seiner Familie in Köln lebt. Nach dem Erwerb der Hochschulreife in Raqqa begann er zunächst ein Studium der arabischen Literatur in Latakia und ging dann nach St. Petersburg, wo er 1998 seinen Abschluss in Filmregie machte. Nach Mitarbeit bei syrischen Fernsehserien wandte er sich 2010 seinem Dokumentarfilmprojekt über den Jesuitenpater Paolo zu. Dieses musste er kriegsbedingt abbrechen. Bakki sucht aktuell einen Produzenten für das umfangreiche bislang gedrehte Filmmaterial.

Moustafa Bakki
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