Bamyan Munich

Regie Matin Ahmadi
Land/Jahr Deutschland 2021
Sprache OmU
Dauer 57 Min.
Genre Dokumentarfilm

“Ich möchte diesen Film zeigen, weil ich es schön fände, wenn die Leute mehr über Mujtabahs Arbeit und die Provinz Bamyan erfahren. Außerdem trifft der Film gerade traurigerweise den Nerv der Zeit, da die Taliban wieder an der Macht sind.” (Kurator: Matin)

Mujtabah Mirzai flüchtete 2001, als die Taliban in Afghanistan an der Macht waren, als Junge nach Deutschland. Nachdem er in Deutschland eine Ausbildung zum Steinmetz gemacht hat, konnte er über die UNESCO (Weltkulturerbe) nach Afghanistan zurückkehren, um die von den Taliban zerstörte Buddha-Statue zu restaurieren.

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Über den Regisseur

Matin Ahmadi wurde in Afghanistan geboren. Im Alter von elf Jahren verließ er wegen des Krieges und der unsicheren Lage mit seiner Familie Kabul in Richtung Iran. In Teheran studierte er Filmregie an der „Bagh Ferdows“-Filmhochschule, arbeitete für einen Fernsehsender und drehte eine Dokumentarserie über afghanischen Migranten*innen im Iran. Seit 2002 lebt er in Deutschland. Aufgrund aufenthaltsrechtlicher Probleme konnte er nicht im Bereich Kunst und Film tätig sein. Jedoch hat er trotz dieser Schwierigkeiten bislang drei kurze Dokumentarfilme und einen Kurzspielfilm gedreht. „Tausend Frauen Wie Ich“ drehte er in Kabul. In München entstand „Flucht vor Angst“ und „Imaginäres Paradies“ sowie in diesem Jahr der Dokumentarfilm „Bamyan Munich“.

Matin Ahmadi
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